Wie kaufe ich Adobe InDesign (CS 5.5) billiger?

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So. Nachdem ich heute nen kleinen Hals gekriegt habe, muss ich das mal in einem Blogpost (mit einem zugegeben etwas reißerischen Titel) verwursten, weil man diese Information schlicht nicht im Internet findet (oder ich zumindest nicht).

Jeder, der mal ein 1,5 m² großes Banner in 300 dpi mit Photoshop auf Windows XP 32bit gestaltet hat, weiß, was für ein Krebs das ist.

Ich bekam dann doch die Freigabe, Indesign zu kaufen. Gut!
Die kurze Preisrecherche ergab: Im Amazonas gibt’s da für ca. 900 Euro, aber es gibt bei eBay Anbieter, die verkaufen’s für 700 Euro. Also dort zugeschlagen.

Schon einen Tag später kommt das Paket: Adobe Pagemaker 7.0 (Upgrade Version) und Adobe InDesign CS 5.5 (Upgrade Version).
Meine Reaktion: Wollen die mich verarschen?! Es muss sich um einen Fehler handeln, denn in der Auktion steht was von Vollversion.

Der Anruf beim Anbieter klärte, dass ich mit der Serial von Pagemaker (was der Vorgänger von InDesign ist) die Vollversion freischalte. – Aha!

Kurz noch mal die Preise für die Einzelversionen nachschauen. InDesign Upgrade Paket auf Cs 5.5 kostet ca. 270 Euro, Pagemaker 7.0 in der Upgradeversion kostet schlanke 130 Euro.
Ich war kein Mathegenie, aber das sind ca. 400 Euro.

Dass das ärgerlich ist, kann man sich vorstellen!  WTF?!

Long story short: Möchtest Du Adobe InDesign benutzen, kaufst Du “Adobe Pagemaker 7.0 Upgrade Version” und “Adobe InDesign CS 5.5 Upgrade Version für Pagemaker” und hast (nachdem Du erst die InDesign Serial und dann die Pagemaker Serial eingegeben hast) eine Vollversion für weniger als die Hälfte.

Diese Information möchte ich einfach nur zur Verfügung stellen, damit alle, die auf die Software angewiesen sind, Adobe nicht so viel Geld in den Rachen werfen müssen!

Diese Angaben sind natürlich ohne Gewähr. Es handelt sich hier lediglich um ein Erfahrungsbericht meinerseits.

Kommentare (3)

Es funktioniert, aber Christian hat Recht, eine legale Lizenz ist es nicht. Privat ist das Risiko gering, gewerblich wäre ich damit aber sehr vorsichtig. Spätestens bei einer Prüfung kann einem das sehr schwer und hässlich auf die Füße fallen.

Vor ein paar Jahren war es mal gang und gäbe OEM-Versionen von Photoshop, die eigentlich zu Scannern gehörten, auf dem Weg zu Vollversionen zu machen. Haben auch viele gemacht, war aber ebenfalls bestenfalls eine Trickserei.

Naja, aber es funktioniert so. Ich habe zwei Upgrade Versionen geliefert bekommen..
Vielleicht ein Bug in der Lizensierung?

Danke für den Tipp … so könnte man echt Geld sparen.

Was mich ein bisschen stutzen lässt ist die Upgrade-Version von Pagemaker 7.0. Soweit ich weiß, brauchst du eine Pagemaker 6 Version, damit du überhaupt berechtigt bist, das Upgrade auf PM 7 zu kaufen. Würdest du jetzt rein theoretisch mal PM 7 installieren wollen, würdest du wahrscheinlich nach der Serial deiner Vorgängerversion (PM 6 oder kleiner) gefragt werden – die du (wahrscheinlich) nicht hast. Bei der Installation fragt Adobe aber immer nur die Serial der zuvor verwendeten Software (in deinem Fall PM7) ab um mit der Installationsroutine fortzufahren.

Rein technisch betrachtet funktioniert die Installation auf diesem Wege natürlich, allerdings, lizenztechnisch betrachtet, würde ich vermuten, verwendest du InDesign illegal (weil du dir zwei Updates aber nie eine Vollversion des Programms gekauft hast) und diese ist ja zwingend Vorraussetzung für ein Upgrade.

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