Der einerseits dankbare, andererseits damit aber auch nicht ganz leichte Job, ein Paar nach ihrer Hochzeit erneut zu fotografieren, da sie mit den Bildern Ihres Fotografen am Tag ihrer Hochzeit nicht 100% zufrieden waren, ergab sich neulich für mich. Danke dafür!
Beim Vorgespräch wurde schnell klar, dass die beiden bereit sind, den konventionellen Pfad etwas zu verlassen und mit mir zu experimentieren. Bilder mit Berlinbezug sollten es werden.
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Alle Berliner heiraten wohl in Brandenburg, da die Berliner Umgebung in der ehemaligen SBZ viel zu bieten hat, vor allem Hotels an schönen Seen, in denen man schöne Hochzeiten fotografieren kann.
Dieses Mal ging es an den Beetzsee, südwestlich von Berlin. Die Hochzeitsgesellschaft war mit 20 Erwachsenen und einigen Kindern angenehm klein, so dass ich auf meine Assistenz verzichten konnte.
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Da ich mich ja auch als Hochzeitsfotograf verdingen werde, dafür auch den Stilpiraten bei einem Workshop besucht habe, stand nun am letzten Wochenende das erste Probeshooting von Nina und Marco an.
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Ok. Ich bin nicht so der Workshopgänger. Aber da die Hochzeiten in diesem Jahr einen größeren Teil meiner Beschäftigung als Fotograf einnehmen sollen und schon werden (und im letzten Jahr zum ersten Mal waren), muss ich mich weiterbilden und einen der angesagtesten des Genres bei einem Workshop besuchen. Ist natürlich klar, dass mir die Gesundheit einen Streich spielen will, genau an diesem Tag. Aber ich schlage mit Aspirin und Paracetamol zurück! Nicht mit mir, Freundchen!
Der Stilpirat a.k.a. Steffen Böttcher aus der Nordheide (wo auch immer das ist?! ..als Berliner ist ja alles irgendwie anders) hat zum Workshop nach Hamburg geladen. Der gute Mann ist ein erfolgreicher Hochzeitsfotograf, der den Beruf als Grafikdesigner an den Nagel gehängt hat und sich mit Leidenschaft der Fotografie, insbesondere der Hochzeitsfotografie verschrieben hat.
Und da sind wir auch schon mittendrin.
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Nachdem ich Euch meine Erfahrungen meines ersten Hochzeitsshootings mitgeteilt habe, gibt es nun die versprochenen Fotos. Ich möchte gar nichts weiter dazu sagen und bin gespannt, was ihr sagt (falls jemand was dazu sagt..). Ich weiß, es sind viele.. aber es ist ja auch mein Blog!
Und wenn Euch die Fotos gefallen, dann empfehlt mich gern weiter!
M.
Ich habe sie nun hinter mich gebracht: Meine erste Hochzeit.

Was habe ich nicht vorher alles gelesen:
- “Die erste Hochzeit niemals (!!) allein machen, bzw. ohne einen erfahrenen Fotografen!”
- “Niemals die erste Hochzeit dann auch noch für Freunde fotografieren!”
- “Hochzeitsfotografie ist die Königsklasse der Fotografie – sowas kann beim ersten Mal gar nichts werden..”
Als ich dann von Freunden gefragt wurde (offensichtlich ist es für einen Fotografen nur eine Frage der Zeit, wann er die erste Hochzeit fotografiert), antwortete ich spontan mit: “Oh.. ich glaube, das ist mir zu viel Verantwortung.. es kann so viel schief gehen.. ich trau’s mir nicht zu.” und dachte dabei unter anderem an die Verantwortung, die man in dem Moment trägt, keinen Moment verpassen zu dürfen und an meine alte D200, und wie das Rauschmonster in dem dunklen Burggewölbe des Meißener Standesamts zurechtkäme. Aber nach reichlich Zuspruch meiner Freundin und Freunden, sagte ich zu und empfahl, die bereits bestellte Fotografin wieder abzubestellen. Denn das, was ich auf ihrer Webseite an Hochzeitsfotos sah, traute ich mir dann, mit neuem Selbstvertrauen, mindestens auch zu. “How hard can it be?!”
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