Nachdem ich Euch meine Erfahrungen meines ersten Hochzeitsshootings mitgeteilt habe, gibt es nun die versprochenen Fotos. Ich möchte gar nichts weiter dazu sagen und bin gespannt, was ihr sagt (falls jemand was dazu sagt..). Ich weiß, es sind viele.. aber es ist ja auch mein Blog!
Und wenn Euch die Fotos gefallen, dann empfehlt mich gern weiter!
M.
Ich habe sie nun hinter mich gebracht: Meine erste Hochzeit.

Was habe ich nicht vorher alles gelesen:
- “Die erste Hochzeit niemals (!!) allein machen, bzw. ohne einen erfahrenen Fotografen!”
- “Niemals die erste Hochzeit dann auch noch für Freunde fotografieren!”
- “Hochzeitsfotografie ist die Königsklasse der Fotografie – sowas kann beim ersten Mal gar nichts werden..”
Als ich dann von Freunden gefragt wurde (offensichtlich ist es für einen Fotografen nur eine Frage der Zeit, wann er die erste Hochzeit fotografiert), antwortete ich spontan mit: “Oh.. ich glaube, das ist mir zu viel Verantwortung.. es kann so viel schief gehen.. ich trau’s mir nicht zu.” und dachte dabei unter anderem an die Verantwortung, die man in dem Moment trägt, keinen Moment verpassen zu dürfen und an meine alte D200, und wie das Rauschmonster in dem dunklen Burggewölbe des Meißener Standesamts zurechtkäme. Aber nach reichlich Zuspruch meiner Freundin und Freunden, sagte ich zu und empfahl, die bereits bestellte Fotografin wieder abzubestellen. Denn das, was ich auf ihrer Webseite an Hochzeitsfotos sah, traute ich mir dann, mit neuem Selbstvertrauen, mindestens auch zu. “How hard can it be?!”
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Asche auf mein Haupt. Ich habe seit 3 Monaten keinen neuen Artikel verfasst, aber dennoch war ich nicht ganz untätig. Aber dazu später mehr..

Ich war im September wieder mit K. unterwegs.
Das Ziel dieses Mal: Fotos mit gesteigerter Ernsthaftigkeit, um sie evtl. kommerziell einsetzen zu können, bzw. eine Sedcard damit zu erstellen. Es waren keine 42°C, sondern eher kühle, aber sonnige 15°C auf dem Flughafen Tempelhof und ordentlich Wind.
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Ich war im Juni für ein Wochenende in Stuttgart. Die Stadt selber ist nicht von besonderem Interesse aus fotografischer Sicht. Da schon eher Tübingen, ca. 50km von Stuttgart. Und in Tübingen ist das Architekturbüro Danner tätig, welches von Florian Danner geleitet wird.
Dieser hat in ca. 1 jähriger Planungsphase und dann 1 jähriger Bauzeit auf ein abgebranntes marodes Dach eines Altbauhauses eine futuristische Maisonette Doppelwohnung setzen lassen.

Quelle: www.architekt-danner.de
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Nun wieder nicht-kommerziell unterwegs mit K.
Das Ziel ist es, Fotos zu kreieren, die nicht ganz alltäglich sind und aus dem Shootingeinheitsbrei herausstechen.
Leichter gesagt als getan. Doch ich verlasse mich auch ein bisschen auf K., die ein “verrücktes Huhn” ist. Zuerst gilt aber wieder: miteinander warm werden (war bei 38°C im Schatten nicht allzu schwer – wer kommt auch auf die saublöde Idee, bei den Temperaturen draußen zu Fotografieren?!?) und ausloten, wie man das Besondere auf den Sensor bringt.
Der eigentliche Plan, Fotos im Wald zu machen (mit Strobist Setup) wird aber jäh durch den Ferienbeginn, den Berufsverkehr und das damit verbundene Verlehrschaos zunichte gemacht. Im Wald wäre die Sonne dann weg, bis wir da ankommen. Schnell umentscheiden und die erste Idee gleich aufgreifen. Das Kornährenfeld.

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Eine kurze Einleitung zu meinem nächsten Blogpost:
Momentan brauchen die Leute Bewerbungsbilder. So sind die letzten Shootings vielleicht für Euch etwas langweilig, jedoch ist es durchaus eine Herausforderung, die Anzahl der Fotos so zu wählen, dass am Ende genug Fotos mindestens ein Foto dabei rauskommt, mit dem der Fotografierte zufrieden ist und sich auf dem Arbeitsmarkt damit präsentieren will.
Dabei nehme ich mir Zeit. Bis zu vier Stunden.
Immer wieder verwunderlich: Neulich hatte ich eine junge Frau da, die in natura echt hübsch war, aber sobald ich das Bild auf dem Display anschaute, war ich doch sehr überrascht. So, wie ich sie hier vor mir sitzen sah, kam sie auf dem Foto einfach nicht rüber. Es hat echt eine Stunde Weile gedauert, bis ich auf dem Bild gesehen habe, was ich auch mit den Augen wahrnahm. Ganz erstaunlich. Hatte ich so auch noch nicht.

Der Trick war vermutlich, dass wir einfach miteinander warm werden mussten und ich dann lockerer “Befehle” erteilen konnte, was das Posieren angeht und sie dann auch gelassener reagierte. Ich rede dann einfach ein bisschen Mist und versuche, die Stimmung so aufzulockern.
Und dann das Prinzip: Trial & Error. Abdrücken, abdrücken, abdrücken. Ich bin inzwischen der Meinung, dass man die ersten 80 Bilder in die Tonne treten kann. Es gibt nur eine recht kurze Zeitspanne, in der die Person und der Fotograf perfekt miteinander fließen und mindestens ein perfektes gutes Foto dabei entsteht, und das ist meist im letzten Drittel.
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Jul102010
Geschrieben von Martin Scriba | Kategorien Bilder, Portrait
In letzter Zeit hat sich das Fotografieren immer mehr auf die Peoplefotografie hinbewegt. Ich glaube, das ist die normale Entwicklung eines jeden, der fotografiert und das einigermaßen ernsthaft betreibt.
Schon Martin Gommel hat in seinem Blogpost darüber berichtet, welche Phasen ein Fotograf durchmacht. Dies ist verdammt zutreffend.
Da ich leider nicht so regelmäßig zum Schreiben vom Blog komme, möchte hier nun die letzten Sgootings gesammelt zeigen. Die Bilder verweisen auf Flickr, wo noch mehr Bilder zu sehen sind.
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Foto: Daniel Kokavecz
Im Herbst waren Daniel und ich mit der Berliner Metalband Thunder and Lightning zum Fotoshooting in Beelitz – Heilstätten. Diese Fotos hat jetzt Anna-Lena im Booklet des neuen Albums DIMENSION verarbeitet. Das Album erscheint im Mai 2010 via Hammer Sound Records und ihr dürft hier schon mal einen Blick ins Booklet werden.
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Apr042010
Geschrieben von Martin Scriba | Kategorien Allgemein, Bilder
Nachdem ich jetzt schon wieder über einen Monat nix geschrieben habe, obwohl ich es versprochen habe, gibt’s nun doch mal nen Eintrag:
Zuerst die ausbelichteten Fotos von Saal Digital: Der Preis für ein 30×20 Foto ist mit 49 Cent alles andere als teuer, da man in der Größe ja eh nicht Hunderte von Fotos druckt.
Die Qualität hat mich absolut überzeugt. Und die Belichtung ist genau so, wie ich sie an meinem kalibrierten Monitor eingestellt habe. Keine Überraschungen, was die Farben und die Kontraste angeht. Sehr gut!
Die Rahmen von Ikea passen perfekt zu den s/w Fotos:


Weiterhin liefert Saal Digital extrem schnell (Montag bestellt, Mittwoch im Briefkasten) und zahlbar auf Rechnung.
Es wurde auch wieder Zeit für ein Update einiger Fotos.. Die findet ihr im Fotoblog: http://www.scribart.de/photo/


weitere Fotos im Fotoblog…
M.
Jan172010
Geschrieben von Martin Scriba | Kategorien Bilder, Portrait
Das Nikkor 50mm f/1.4 ist nun endlich da! Ich hab es dann gestern gleich mal bei einem Shooting ausprobiert.
Bei Offenblende etwas weich, aber das ist natürlich kein Wunder; die Schärfentiefe ist unglaublich kurz. Da heißt es genau fokussieren.
Zu den Bildern:

M.