Asche auf mein Haupt. Ich habe seit 3 Monaten keinen neuen Artikel verfasst, aber dennoch war ich nicht ganz untätig. Aber dazu später mehr..

Ich war im September wieder mit K. unterwegs.
Das Ziel dieses Mal: Fotos mit gesteigerter Ernsthaftigkeit, um sie evtl. kommerziell einsetzen zu können, bzw. eine Sedcard damit zu erstellen. Es waren keine 42°C, sondern eher kühle, aber sonnige 15°C auf dem Flughafen Tempelhof und ordentlich Wind.
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Ich war im Juni für ein Wochenende in Stuttgart. Die Stadt selber ist nicht von besonderem Interesse aus fotografischer Sicht. Da schon eher Tübingen, ca. 50km von Stuttgart. Und in Tübingen ist das Architekturbüro Danner tätig, welches von Florian Danner geleitet wird.
Dieser hat in ca. 1 jähriger Planungsphase und dann 1 jähriger Bauzeit auf ein abgebranntes marodes Dach eines Altbauhauses eine futuristische Maisonette Doppelwohnung setzen lassen.

Quelle: www.architekt-danner.de
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Nun wieder nicht-kommerziell unterwegs mit K.
Das Ziel ist es, Fotos zu kreieren, die nicht ganz alltäglich sind und aus dem Shootingeinheitsbrei herausstechen.
Leichter gesagt als getan. Doch ich verlasse mich auch ein bisschen auf K., die ein “verrücktes Huhn” ist. Zuerst gilt aber wieder: miteinander warm werden (war bei 38°C im Schatten nicht allzu schwer – wer kommt auch auf die saublöde Idee, bei den Temperaturen draußen zu Fotografieren?!?) und ausloten, wie man das Besondere auf den Sensor bringt.
Der eigentliche Plan, Fotos im Wald zu machen (mit Strobist Setup) wird aber jäh durch den Ferienbeginn, den Berufsverkehr und das damit verbundene Verlehrschaos zunichte gemacht. Im Wald wäre die Sonne dann weg, bis wir da ankommen. Schnell umentscheiden und die erste Idee gleich aufgreifen. Das Kornährenfeld.

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Ich gebe zu, der Titel ist etwas reißerisch, aber nicht unwahr. Aber eins nach dem anderen.
Lightroom 2.x ist ein großartiges Stück Software mit bekannten Schwächen, wie z.B. die Geschwindigkeit, sobald der Katalog etwas angewachsen ist. Möchte man nun aus Ermangelung an Lust (und oftmals auch an Geld) Photoshop nicht benutzen, um Bilder dem Postprozessing zu unterziehen, liegt die Idee nah, die in Lightroom vorhandenen Werkzeuge wie das Stempelwerkzeug (Shortcut: N) oder den Korrekturpinsel (Shortcut: K) zu benutzen.
Das funktioniert auch noch in einigermaßen akzeptabler Geschwindigkeit, wenn man 1. genug Rechenpower zur Verfügung hat (in meinem Fall ein Intel Quadcore mit 4x 2.4 GHz und 8 GB DDR2 Speicher) und sich 2. auf einen bis zwei Kontrollpunkte im Bild beschränkt.
Nun fotografiere ich auch im (Heim)studio und mache Portraits, z.B. für Bewerbungsbilder. Da tut es (zumeist bei den Frauen) not, dass man Hautunreinheiten, Flecken und vielleicht auch kleine Fältchen retouchiert, eine leichte Beautybearbeitung, um den Gesamteindruck und die Frische zu verbessern. Die kleinen Hautunreinheiten stempel ich dann mit dem Bereichsreparaturwerkzeug weg. Das können dann schon einmal 30-50 Punkte sein, je nach Hauttyp. Nun die Crux: Das Programm wird extrem langsam. Versucht man beispielsweise zwischen 2 Bildern hin und her zu schalten, so braucht das bearbeitete Bild gern mal 10-20 Sekunden, bis man es anfassen kann, weil die Punkte erst geladen und das Bild für den Bildschirm gerendert werden müssen.
Das alles sollte nun mit Lightroom 3.0 besser werden. Und wenn man den Ausführungen in diversen Blogs glaubt, dann ist das auch tatsächlich so.
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